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Gelungener Auftakt

Zukunftskonferenz für das Stadtteilnetzwerk Nord-Ost mit breiter Beteiligung und vielen Schritten nach vorne

„Ein Stadtteil bricht auf – Mach mit!“ Zu einer Zukunftskonferenz für ein Stadtteilnetzwerk unter diesem Motto hatten die katholische Pfarrei St. Petrus mit dem Kirchort St. Ansgar und die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas am 21. und 22. September 2012 in den Theatersaal des Schlossen eingeladen.
MitarbeiterInnen beider Kirchen, VertreterInnen der Kindergärten, der Geitelschule, StadtteilbewohnerInnen der jüngeren und der älteren Generation, Träger der Sozialarbeit der Kirchen und im Landkreis, der WoBau-Genossenschaft, der Stadtverwaltung und des Stadtrates sowie der Ostfalia: insgesamt 70 Personen waren um Beteiligung gebeten worden und nahmen teil.
In sechs Schritten machten sich die Gruppen auf den Weg, um Ideen für unseren Stadtteil im Nordosten Wolfenbüttels mit seinen ca. 10000 Bewohnerinnen und Bewohnern zu entwickeln. Moderiert wurde die Zukunftskonferenz von zwei Mitarbeitern des Bistums Hildesheim.

Drei Schwerpunkte bildeten sich heraus:

  • -in unserem Stadtteil leben immer mehr Alleinerziehende
  • -es gibt einen Zuzug von Studierenden
  • -es gibt keinen generatiosnübergreifenden Treffpunkt

 

Visionen 2017

Mit viel Phantasie wurde überlegt, wie der Stadtteil, in dem wir leben, in fünf Jahren ausschauen könnte, welche Veränderungen bis dahin zu mehr Leben im Stadtteil beitragen könnte. Einrichtungen wurden ausgedacht, vom „Café Birkenweg“ über den „Bürgergarten Wolfenbüttel“ bis zum „Regenbogenhaus“. Wird es dann neuartige vernezte e-Pinnwände in allen Geschäften und Einrichtungen geben? Ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept für den Stadtteil, oder eine Vielzahl verkehrsberuhigter, kinder- und fahrradfreundlicher Zonen? Wochenmärkte, Stadtteilparks, Energiehäuser, gar ein florierendes Nachtleben oder eine studentische Szene im Viertel?
Aus den vielen Ideen des Phantasie-Phase wurden folgende Ziele einvernehmlich herausdestilliert:

  • Schaffung von mehr Grünflächen/verkehsberuhigte grüne Bereiche
  • Stadtteilbüro/Koordinationsstelle
  • Kommunikationsplattform
  • Wochenmarkt
  • Stadtteilidentität (Stadtteilfeste, Internet)
  • Treffpunkt für alle Generationen/lebenswerte Orte der Begegnung (Stadtteilcafé)
  • Bürgergarten
  • Zentraler Begegnungsort
  • Sportangebote/- projekte
  • Spiel- und Sportflächen
  • Inanspruchnahme und Angebote von ehrenamtlichen Dienstleistungen
  • Medien und Informationssysteme
  • Mobilität (Car-sharing, E-Bikes, etc.)
  • Kooperation mit Ostfalia
  • Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Generationsübergreifende Angebote

 

Auf dem Weg

Auf diese Ziele wollen verschiedene Gruppen hinarbeiten, die ihre Aktivitäten auf folgenden Seiten vorstellen. Beim Netzwerktreffen werden regelmäßig die Ergebnisse gesichtet und der Zusammenhang aufrechterhalten.